Sauerteigstarter ansetzen (Grundrezept)
Einfacher Sauerteigstarter aus Mehl und Wasser, der in 5 bis 7 Tagen aktiv wird. Perfekt für Selbstversorger und Brot ohne Hefe.
Vorbereitungszeit 0 Minuten Min.
Zubereitungszeit 10 Minuten Min.
Fermentationszeit 5 Tage d
Gesamtzeit 5 Tage d 10 Minuten Min.
Gericht Brot
Küche Traditionell
Starter ansetzen
- 50 g Roggenmehl
- 50 g Wasser (≈ 50 ml, lauwarm, ca. 25–28 °C)
Starter füttern (ab Tag 3)
- 50 g Sauerteigstarter (bestehender Ansatz)
- 50 g Roggenmehl
- 50 g Wasser (≈ 50 ml)
Starter ansetzen
Tag 1: 50 g Roggenmehl und 50 g lauwarmes Wasser in einem Glas gründlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Locker abdecken und warm stellen (ca. 24–28 °C).
Tag 2: Starter kurz umrühren und stehen lassen. Erste kleine Bläschen können sichtbar werden.
Starter füttern
Tag 3: 50 g vom Starter abnehmen. Mit 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser füttern und gut verrühren.
Tag 4–5: Täglich wiederholen. Starter geht sichtbar auf und entwickelt einen säuerlichen Geruch.
Tag 6–7: Starter regelmäßig füttern, bis er sich nach dem Füttern innerhalb von 4–8 Stunden deutlich vergrößert.
Backbereit prüfen
Test: Einen Löffel Starter in Wasser geben. Schwimmt er oben, ist das ein Hinweis auf Aktivität. Entscheidend ist jedoch, dass sich der Starter nach dem Füttern innerhalb von 4–8 Stunden deutlich vergrößert.
Verwendung: Starter nutzen, wenn er seinen höchsten Punkt erreicht hat und beginnt leicht einzufallen.
Dieser Sauerteigstarter entsteht allein aus Mehl, Wasser und Zeit. Die Aktivität kann je nach Raumtemperatur, Mehlqualität und Umgebung variieren – Geduld ist entscheidend.
Ein gesunder Starter zeigt viele kleine Bläschen, vergrößert sein Volumen nach dem Füttern deutlich und riecht angenehm säuerlich. Leichte Schwankungen im Geruch sind normal.
Wichtig: Verwende möglichst naturbelassenes Mehl und kein stark gechlortes Wasser. Beides kann die Entwicklung der Mikroorganismen beeinflussen.
Falls sich auf der Oberfläche eine dünne, helle Schicht bildet, handelt es sich meist um Kahmhefe. Diese ist unbedenklich, kann jedoch den Geschmack beeinflussen und lässt sich einfach entfernen.
Für Selbstversorger besonders wertvoll: Ein einmal aktiver Starter kann über Jahre weitergeführt werden und macht dich unabhängig von gekaufter Hefe.
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