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Fermentierter Bärlauch im Glas Rezept Anleitung

Bärlauch fermentieren – das Grundrezept

Einfaches Rezept zum Bärlauch fermentieren im Glas mit 2 % Salzlake für Anfänger
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 0 Minuten
Fermentationszeit 3 Tage
Gesamtzeit 3 Tage 15 Minuten
Gericht Aufstrich, Beilage, Fermente
Küche Deutsche Küche, Naturküche
Portionen 1 Glas (500 ml)

Kochutensilien

  • 1 Einmachglas (500 ml) Bügelglas oder Schraubglas
  • 1 Küchenwaage für die Salzmenge wichtig
  • 1 Fermentiergewicht alternativ Gefrierbeutel mit Wasser

Zutaten
  

  • 200 g frischer Bärlauch gewaschen und trockengeschüttelt
  • 400 ml Wasser gefiltert oder abgestanden
  • 8 g jodfreies Salz entspricht ca. 2 % Salzlake

Optional

  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 Blatt Lorbeerblatt

Anleitungen
 

  • Bärlauch vorbereiten

    Blätter gründlich waschen und gut trocken schütteln. Stark verschmutzte oder beschädigte Blätter aussortieren. Die Stiele können mitfermentiert werden.
  • Salzlake ansetzen

    8 g jodfreies Salz in 400 ml Wasser vollständig auflösen. Kurz umrühren, bis keine Salzkörner mehr sichtbar sind.
  • Glas befüllen

    Die Bärlauchblätter locker in ein sauberes Einmachglas schichten. Optional Pfefferkörner und Lorbeerblatt hinzufügen.
  • Lake eingießen

    Die Salzlake über den Bärlauch gießen, bis alle Blätter vollständig bedeckt sind. Mindestens 2 bis 3 cm Abstand zum Glasrand lassen.
  • Beschweren

    Den Bärlauch vollständig unter der Lake halten. Dafür ein Fermentiergewicht oder alternativ einen kleinen, mit Wasser gefüllten Gefrierbeutel verwenden.
  • Fermentieren lassen

    Das Glas locker verschließen und bei 18 bis 22 °C stehen lassen. Ab dem zweiten Tag täglich kurz öffnen, um Druck abzulassen, und prüfen, ob der Bärlauch weiterhin unter der Lake liegt.
  • Kosten und kühlen

    Ab Tag 3 täglich probieren. Sobald die Säure angenehm ist, meist nach 3 bis 5 Tagen, das Glas fest verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Notizen

✅ So erkennst du, dass alles gut läuft: Leichte Blasenbildung in den ersten 24–48 Stunden zeigt aktive Milchsäurebakterien. Die Lake wird leicht trüb – das ist normal und gewollt. Der Geruch sollte säuerlich-knoblauchartig sein, niemals faulig oder stechend.